Exkurs über Heilsteine.

Meine Enkelin befasst sich un ihrer Berufsausbildung mit dem
Thema Heilsteinkunde.
Als sie mich aufforderte zum Thema eine Brücke von der Esoterik
zur Naturwissenschaftvzu erstellen, reagierte ich zunächst ablehnend.


Als Bergmann "von der Pike auf" zum Bergbauingeneur, Geologen
und Mineralogen ausgebildet, habe ich in allen Bergbauzweigen
jahrzehntelang gearbeitet.

Die bergmännische Berufsausbildung zwingt zu nüchternen
naturwissenschaftlichen Verhaltensweisen und der Abkehr vom
historischen Glauben an den Berggeist, die Heilige Barbara
und anderen mystischen Geschichten des Bergbaues.
Magie und Zauber gingen verloren.
Übriggeblieben ist davon eigentlich nur als täglicher Gruß
der Bergleute das traditionelle Zauberwort "Glückauf"
Dieser Gruß bat um das "Auftun reicher Erzgänge
mit Gold und Silber" die in mühsamer Handarbeit von
"Hauern" abgebaut wurden.
Heute wird der Bergbau überwiegend vollmechanisiert
unter Nutzung der naturwissenschaftlichen
Erkenntnisse betrieben.


Als ich mich intensiver mit der historischen Heilkunst
unter Einsatz von Steinen (Mineralien) befasste,
musste ich erkennen, daß viele Begriffe daraus
Sinn ergeben, wie zum Beispiel die Nutzung von
"Schwingungen" der Heilsteine.
Die sind erst durch bessere technische
Untersuchungsmethoden und - Geräte in den
letzten 75 Jahren auch in Mineralien nachweisbar.


Nach diesen Erkenntnissen bemühe ich mich
nun das Thema "Heilsteine"
so neutral wie möglich umfassend aufzuarbeiten
und unter Einbeziehung der aktuellen geowissenschaftlichen
Erkenntnisse einzubringen, ohne Anspruch auf endgültige
Erkenntnis (Atomistik). oder Vollkommenheit.


Doch wer ist gänzlich unbefangen?

Da gibt es diese Geschichte:

Bei einer Tagung der Nobelpreisträger fragten die Kollegen
NIELS BOHR, der das Atommodell entwickelt hat und dafür
1922 den Nobelpreis erhielt,
warum er an seinem kleinen Finger stets einen Ring mit
Turmalin trage.
Sie wunderten sich:
"Sie als Mensch der hehren Wissenschaft
glauben an solchen Humbug?"

Seine Antwort hierauf: "Natürlich nicht, aber man
hat mir gesagt ich könne daran glauben oder nicht,
es wäre gleichgültig, der Stein würde mir in
jedem Fall Glück bringen.

Ich muß eingestehen, daß ich mich in meinem
Berufsleben ähnlich verhalten habe.
Auch ich hatte eine sogenannten"Glücksstein"
- einen 3 cm grossen Bergkristall mit
eingewachsenem rosa Turmalin.
Dieser Stein musste mir ins Krankenhaus
gebracht werden, als ich hoffte, daß mein im
Kampf mit dem Berg abgerissener rechter Fuß
mir operativ wiedergegeben werden könnte.


Hat geklappt!


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