noch "Holländischer Zeidecker 1665 nach WINTER"

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                                   Beschreibung von Einsichten in  das Schiffsinnere
                    nach dem Öffnen herausnehmbarer Teile im " Abschnitt Heck".
                                                                             



Schnitt durch das Heck.








Öffnungen an den Heckspiegeln.
                                
                           
 Oberer Heckspiegel:
    
   
 
Öffnen  
Gleichzeitig an beiden Seiten mit Daumen und Zeigefingern die Meerjungfrauen in der
Hüftgegend fest anpacken und das lose Teil horizontal herausziehen .
  
                                                                  

Schließen  
Meerjungfrauen wie beschrieben anpacken. Den Nagel der Wappenkrone schräg
in das Loch im festen Spiegelteil einführen.
Das
lose Bauteil mit beiden Daumen gleichmäßig in die Spiegelöffnung drücken.

                                                                                                                                                           

Unterer Heckspiegel: 

                                      
Öffnen  :   
 
Zeigefinger in eine geöffnete Geschützpforte stecken, Finger leicht krümmen und 
das lose Bauteil genau horizontal herausziehen.

             
Schließen:   

Darauf achten, daß Tau vom Pfortendeckel nicht eingeklemmt wird. Zeigefinger
in eine geöffnete Geschützpforte stecken und das Bauteil genau horizontal in die Spiegelöffnung drücken.







Öffnungen im Hüttendeck.  





Einsichten in das Schiffsinnere durch Öffnungen im Hüttendeck.

 Teil I :         
     
 
Öffnen:  An oder in Messinggräting fassen und Bauteil hochheben.
                                             
 Schließen:  Erst Bauteil II einsetzen; dann Teil von oben einfügen
. Dabei auf das Bugrichtungszeichen achten
(auf der Bauteil-Unterseite eingeschnitzt).
 



Teil II          
   
 Öffnen:    Erst Bauteil I herausnehmen.Bauteil an Mastbeting fassen
und nach achtern herausziehen.


 Schließen: Teil an Mastbeting fassen. Bauteilnut am Besan-Mastfuß einfädeln.
 Vordere Bauteilkante bugwärts in die Schlitze unter dem Decksgeländer einschieben.




Teil III               
                
Öffnen:    Mit einer Zange oder spitzen Fingernägeln an der Ringöse das Teil bugwärts herausziehen.

Schließen:  Teile in die Öffnungen hineindrücken, klemmen sich in der Endstellung selbst fest.


Bei geöffneten Teil I :

Sicht in die vordere Offizierskajüte.
Der Mittelgang führt über die bewegliche Tür zum Steuerraum.

Links und rechts sind die oberen Schlafkojen für die Installation
der
Beleuchtungs-Steckverbindungen mißbraucht:

***  Unterraum mit 7 Lampen  = Stromkreis 1;
***
Batteriedeck mit 6 Lampen = Stromkreis 2
***
Bei Lösen beider Steckverbindungen = Stromkreis 3 mit 13 Lampen (Hauptdeck 6, Halbdeck 4, Heck 3)

 Bei geöffneten Teil II:

Sicht in den Steuerraum (das Koldergat). Durch Bewegungen des Ruders kann man
den Kolderstock
zwischen den Deckschwellen bewegen und so
seinen Schwenkwinkel von 72 Altgrad messen.
72  Altgrad ergeben einen
Ausschlagswinkel des Ruders von 14 Altgrad.

Vor dem Kolderstock ist das verglaste Schott mit zwei offenen Durchgängen zu sehen.
Neben diesen führen zwei Auf
gänge durch ovale Öffnungen auf das Hüttendeck.
Ihre
vermutbare Funktion: "Bessere Sicht  und  / oder  bessere Verständigung
mit dem Rudergänger bei Gefechtss
ituationen“.
                                       
Neben den Aufgängen steht je eine Kanone vor kompletter  Stückpforte.

Am achteren Schott des Steuerraumes wird die prunkvolle bewegliche Tür zur
Offizierskajüte
eingerahmt durch vergoldete Plastiken und zwei verglaste
große Wandlaternen.

Rechts neben dem Besanmast steht der beleuchtete Kompassschrank.
Er enthält 2 funktionsfähige Kompasse hinter vertikal hochschiebbaren Fenstern.      
                                                        
 

Bei geöffneten Teilen III :


Hinter den beiden Deckeln sind die Stromkabel mit Verteilung auf die 3 Stromkreise versteckt.

Hier können als Dauerbeleuchtung die 3 Heck
laternen separat geklemmt werden.





Einsichten bei geöffneten oberen Heckspiegel:
 




Oben:    
Sicht in die Trompeterunterkunft (Oberhütte). Ein lichtloser
Raum mit vier Schlafkojen.
Nach Öffnen der deckseitigen
Eingangstür Durchsicht auf das Hüttendeck.
                                       
 

Mitte
Sicht in die hintere Offizierskajüte. Dieser Raum wird durch die  beweglichen Erkerfensterluken
oberhalb der Seitengalerien belichtet.
Die Stirnseiten der Kojen sind mit
Schnitzereien  und Vergoldungen verziert.
 Eine Deckenlampe
leuchtet den Raum aus.
Eine bewegliche Tür führt in den 
vorderen Teil der Offizierskajüte. Dieser Raum ist schlichter ausgestattet. 
Nach Öffnung der Eingangstür im hinteren Schott des Steuerraumes gewinnt man Einblick in den durch
zwei Wandlampen ausgeleuchteten Steuer
raum.Das vordere Schott des Steuerraumes hat zum
Halbdeck hin zwei offene Durchgänge und in der Mitte ein Glasfenster.
Vor diesem Schott ist der Kolderstock des Ruders zu erkennen.
Rechts steht das beleuchtete  Kompassh
äuschen. (Hinweis: eine vollständige Einsicht in den Steuerraum gewinnt man über die Öffnung II  im Hüttendeck ).
 





unten:
Sicht in die Kapitänskajüte (auch Staatsraum genannt).
Das Schott dieses Innenraumes ist sehr aufwendig gestaltet.
 
 
Zwei bewegliche Türen mit geschnitzten Blättern,
großen Scharnieren und beweglichen Türschließungen
werden auf der Schottvorderseite von vergoldeten Halbsäulen
eingefasst.

Die Innenseite des Schotts ist zwischen und neben den
Eingangstüren mit Wandschränken (eine Art Büfett) ausgebaut.
Deren bewegliche unteren Türen und
die Aufbauten sind mit
grazilen Schnitzereien versehen.

Der Staatsraum selbst erscheint, gemessen an anderen Innenräumen,
geradezu prunkvoll
gestaltet.
Die Deckenbalken sind rot gemalt und golden
profiliert.
Zwei große Wandlaternen beleuchten den Raum.
In der Mitte des Raumes steht lose das prunkvolle Himmelbett,
Back- und steuerbords stehen vor kompletten Stückpforten
zwei gefechtsbereit gezurrte Kanonen.

An beiden Bordwänden befinden sich die Zugänge
zu den Seitentaschen. Oberhalb von zwei Stufen fassen
geschnitzte Portale die aufwendig gestalteten Türen
(geschnitzt, verglast, beweglich). Diese führen über  weitere
Stufen in die Taschen der Seitengalerien.
Diese Taschen werden über Seitenfenste
rklappen belüftet,
sie enthalten achtern je ein Klosett mit Messingschüssel,
beweglichem Deckel
und durchgängigem Fallrohr.

Achtern wird der Staatsraum durch eine Wand mit vier nach
innen
klappbaren  Fenstern abgeschlossen.
Diese Wand fällt
in sanfter Kurve zum Deck nach innen ein
und bildet so eine Sitzbank. In dieser Bank
befinden sich
zwei
Öffnungen, die außenbords durch nach unten
hängende Klappen geschlossen
werden können.








Einsichten bei geöffneten oberen Heckspiegel:
 



--  Sicht auf den Ruderwagen , die Ruderpinne , das Kolderstockgelenk.
  

--  Sicht auf die Pulverkammer (Constablerkammer )
mit nach achtern  
schwenkbarem Kartuschenregal in der Mitte
 
(vor dem Ausschwenken den Keil zwischen Luke und Regal entfernen).

--  Sicht und Zugang zur Luke zum Unterraum ( Pulverkammer ).


--  Sicht über das gesamte, von 6
Wandlampen ausgeleuchteten Batteriedeck
bis in den Bug zur Pissback; mit Kanonen, Hauptspill, Pumpen,
Luken, Betings, Kombüsenschlot .
   





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